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Surfers Paradise bis Hunter Valley

(FS) So, da sind wir wieder. Am zweiten Tag in Surfers Paradise haben wir uns entschlossen, in den Wasserpark Wet'n Wild (http://wetnwild.myfun.com.au) zu fahren. Das ist in etwa Alpamare hoch 10. Ich armes Geschöpf musste natürlich von Anfang an auf die verrücktesten Bahnen mit meinem Bubbi (Martin). Ich musste immer allen Mut zusammennehmen, während Bubbi die grösste Freude hatte und stets übers ganze Gesicht grinste. Und dann kam noch der blöde Bodenbelag und die Hitze dazu, sodass mir am Schluss die Füsse so stark schmerzten, dass ich herumlief wie ein Mongi.... Martin hatte fast gar nichts zu lachen... Am Abend war dann in Surfers Paradise noch Halloween. Das wird hierzulande wohl mehr gefeiert als in der Schweiz, sodass halb Australien auf der Gasse war. Am 1.11. wollten wir dann eigentlich nach Byron Bay und dort ein paar gemütliche Tage verbringen. Das ist ein Hippie-Dorf, in welchem sehr viele alternative Leute anzutreffen wären. Leider war im ganzen Kaff kein einziges Bett mehr frei, weshalb wir uns für die Weiterfahrt entschieden. So kam es, dass wir abends in Port Macquarie landeten und zwar in einem Motel, für welches wir viel zu viel bezahlten. Das Zimmer war grässlich und muffte grausam nach WC, sodass meine Laune sofort auf den Nullpunkt sank. Da halfen alle dummen Sprüche von Martin nichts, im Gegenteil. Jänu, auf jeden Fall haben wir die Nacht überlebt und sind nun ins Hunter Valley disloziert. Hier das pure Gegenteil. Reine Natur, Känguru-Beobachtung beim Nachtessen und einen guten Schluck Wein dazu. Das erhellt doch mein Gemüt wieder. Und morgen machen wir eine Pferdekutschenfahrt in verschiedene Weinkellereien. Da kann ich doch gleich zwei meiner Hobbies miteinander verbinden und kann wieder einmal einen schönen Vierbeiner von Nah bestaunen, sonst bekomme ich noch Entzugserscheinungen....

(MM) Bubbi... Die 6-jährigen Kinder haben gestaunt, wie verängstigt die alte Frau neben mir vor den Rutschbahnen stand...

Juddihui Pferdekutsche Ich hoffe, dass es von Anfang an recht grosse Gläser zu degustieren gibt, dass ich den Geruch der Pferde ertragen werde. Ob dieser wohl besser ist, als das bisschen WC-müffeln im letzten Motel???

(FS) Da will man einmal einen seriösen Blogg schreiben und schon pfuscht Bubbi wieder drein... Und das Motel stinkte wirklich gotterbärmlich nach WC, pfui und igitt...

Beweis: Unsere ersten Kängurus in einer Low-quality-Aufnahme:

 

Surfers Paradise: Tönt romantisch, ist jedoch fast eine Grossstadt (aber genial, inkl. schönem Strand):


2.11.08 11:33


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Sydney

(MM) Nach zwei sehr schoenen Tagen im Hunter Valley und einer romantischen Pferdekutschenfahrt durch das Weingebiet sind wir nun im gelobten Sydney gelandet. Wir haben heute hier unseren ersten Tag verbracht und sind beeindruckt von dieser vielfaeltigen Stadt. Wir sind froh, dass wir einige Tage mehr zur Verfuegung haben, als eigentlich geplant, denn es gibt sehr viel zu sehen. Das Opernhaus haben wir bereits von innen gesehen und haben dafuer wieder einmal einen Wucherpreis bezahlt. Ja, was solls, wir sind auf einer Weltreise und Geld haben wir eh keines mehr, wenn wir nach Hause kommen . Von der Geschichte und der Architektur des Opernhauses sind wir begeistert.

So weit so gut... Unser Sydney-Aufenthalt hatte seinen Ursprung jedoch schon im Hunter Valley. Aehem... Da meine treue Begleiterin (FS) ein wenig Panik hatte, dass wir in Sydney kein Hotel fuer so viele Naechte finden wuerden, haben wir uns auf dem Internet nach einem zentralen Bed & Breakfast Hotel umgeschaut. Siehe da, wir sind auf ein sehr gut toenendes Inserat gestossen und haben uns sofort per Mail gemeldet. Nach einigen Malen hin und her mailen war das Zimmer gebucht und wir wurden sogar in die "Honeymoon Suite" upgegradet. Juhuii, dachten wir...

Als wir vor dem Hotel vorfuhren, wartete bereits eine steinalte oldenglish Lady auf uns. So weit so gut... Als uns die Honeymoon Suite praesentiert wurde, mussten wir schon ein mal innerlich lachen. Jedes Hotelzimmer ist groesser. Dann kam das erste Briefing... Jeder Lichtschalter wurde 100x erklaert (Fraenzi musste jedes Mal beweisen, dass sie faehig ist, den Schalter zu bedienen ). Desweiteren wurden wir angehalten, 24h/Tag die Huette zu lueften und nach dem Duschen die Kabine auszureiben. Die Laune von meiner besseren Haelfte wurde von Minute zu Minute mehr strapaziert . Bloederweise bin jeweils ich derjenige, welcher als zweiter unter die Dusche geht, sodass ich nun einen neuen Job als Putzliese habe... Nachfolgend wurden uns die haarigen Hausbiester vorgestellt. Zwei Katzen. Der fette Alibaba und die unfreundliche Sunshine. Alibaba ist so feiss, dass man 4 normale Katzen aus ihm produzieren koennte... Alles ist voller Haare, ich mag des net...

Ja, ja, und heute morgen hat uns die Alte eine Stunde voll gelabert, was wir alles zu unternehmen haben. Museum hier, Art Gallerie da... Wir moegen keine Museen und Kunst interessiert sowieso nicht und dies interessierte wiederum sie nicht. Die Nerven von Fraenzilein sind kurz vor dem Reissen und auch mir gibt die alte Runzel langsam maechtig auf die Nerven. Im Moment haben wir die Flucht ins Stadtzentrum ergriffen, wo wir unsere Nerven mit einem Bier beruhigen und freuen uns auf das morgige Breakfast. Es gibt very healthy (sagt sie...) Fruchtsalat, welchen ich persoenlich eher als Fruchtmatsch bezeichnen wuerde .

Falls an dieser Stelle nach 4 Tagen nichts neues steht, sind wir an einer Fruchtvergiftung, einem Nervenzusammenbruch oder einer Erstickung durch Katzenhaare gestorben. Andernfalls werden wir von den weiteren Erlebnissen in Sydney berichten.

Hoffentlich bis bald und Gruss
Fraenzi und Martin

5.11.08 08:35


Letzter Eintrag von der Ostkueste

(MM) So, wie Ihr sehen koennt, sind wir noch am Leben, jedoch nur noch am Tropf . Die Olle bringt uns tatsaechlich fast um. Hier zwei Muesterchen: Vor einigen Tagen... 23.00h. Fraenzi lag schon fast eingeschlafen auf dem Bett (ich im Bad...), klopfte es an die Tuer: "Hello Franzeska!!!! I'm leaving tomorrow at 7.45 a.m., so please be ready for breakfast at 7.15, thaaaank yyyouuu!!!" Na, ja, wir sind ja belastbar und waren tapfer mitten in der Nacht redi for braekfaest, inkluding fruchtmatsch, witsch is werry well (pfui...). So weit so gut... Als wir unser Fruehstueck "genossen", fassten wir doch tatsaechlich noch einige Nebenjobs: Abwaschen, Katzen fuettern und betten... (Den Zimmerpreis haben wir uebrigens noch nicht erwaehnt und lassen es besser auch bleiben... ). Muster zwei: Als wir gestern Abend um 23.00 zu Bett wollten, stellten wir doch tatsaechlich fest, dass in unserem Zimmer noch Licht brannte... Mrs. Scheintot hatte anscheinened noch die Idee, unsere Betten frisch zu beziehen. Wieso auch immer... Ich hatte zum Glueck noch Lust auf ein Bier und fluechtete ins Quartierpub. Fraenzilein hatte irgendwie nicht mehr so gute Laune (ihr Kopf nahm eine roetliche Farbe an ), beschloss dann jedoch, ihren Aerger ebenfalls mit einem Bier runter zu spuelen. Um 23.30 war das Bett dann tatsaechlich bereit...

Was solls, noch 3 Naechte und 3x Fruchtpappe und wir haben Miss Marple hinter uns und verduften Richtung Westen. Wir hoffen, dass ihr unseren Blog (manchmal nicht ganz ernst gemeint ) weiterhin fleissig lesen werdet. Wir freuen uns auf weitere Kommentare und Gaestebucheintraege und melden uns in einigen Tagen aus Westaustralien.

Gruss
Fraenzi und Martin

(FS) Diese alte Kuh bringt mich wirklich noch ins Grab. Dazu kommt doch tatsaechlich, dass die alte Runzel Martin als "Darling" anspricht. Mich hasst sie wohl auf den Tod (was auf Gegenseitigkeit beruht...). Dabei ist Martin derjenige, der die Biester jeden morgen "nervt". Als die alte Dame vor zwei Tagen um 7.45 "leaven" musste, hat Darling ihre Lieblingskatze (Korrigenda: Cloe Sue ist ihr Name und nicht Sunshine) ganz gemein mit Wasser bespritzt, sodass sie seither immer mit grossen Augen die Flucht ergreift, sobald Darling den Raum betritt.... Und so etwas wird "Darling" genannt, die Welt ist doch sooooo ungerecht.....

(MM)  so bin ich eben!!!

Sydney ist uebrigens eine sehr schoene und vielseitige Stadt:

 

Da es nicht ganz einfach ist, Fotos im Blog zu integrieren, ist es moeglich, dass die Seitenverhaeltnisse nich ganz stimmen... Wir werden die Fotos bei Gelegenheit im Online-Album aufschalten.

9.11.08 12:38


Der Beginn vom Westaustralientripp

(FS) So, da sind wir wieder. Unser Aufenthalt in Sydney  haben wir am Mittwoch abgeschlossen. Für alle, die sich ein Bild von der Ollen und ihren Biestern, sowie von der „sauberen“ Wohnung und dem Fruchtmatsch machen wollen, können sich die untenstehenden Bilder zu Gemüte führen.
 
 

 
 
 
Aber aufpassen, immer schön einen Kübel in der Nähe haben, falls eine gewisse Uebelkeit aufkommen sollte… Der Fruchtmatsch sieht aufgrund der frischen Erdbeeren wesentlich besser aus, als er war...
 
Wie bereits angetönt, sind wir am Mittwoch morgen von Sydney nach Perth geflogen. Martin hatte das Glück, neben einem jungen Mann zu sitzen, welcher wohl besser zwei Sitze gebucht hätte… Nach 5 Stunden hatten wir es dann aber geschafft. Dann kam die Uebernahme unseres Lastwagens (Auto kann man dem ja wohl nicht mehr sagen). Im Nachhinein wissen wir wirklich nicht, was uns bei der Buchung der Autokategorie geritten hat. Jänu, trotz viel zu grossem Auto sind wir dann am Mittwoch noch Richtung Norden losgedüst in ein kleines Kaff, Cervantes genannt, welches nur gerade 800 Einwohner zählte. Da versteht sich von selbst, dass die Unterkunft sehr bescheiden war. Aber für eine Nacht ging das schon. Am Abend haben wir noch den Nambung Nationalpark besucht, welcher für seine Pinnacles bekannt ist. Hier ein Beispiel:





(MM) Kommt mir irgendwie vor, als kenne ich gewisse Steinformationen vom meinem Spiegelbild
 
 
Am Donnerstag ging dann die Fahrt weiter nach Norden bis nach Kalbarri. Ein etwas grösseres Kaff (ca. 1‘500 Einwohner). Hier haben wir nun heute den Kalbarri Nationalbark besichtigt mit einer geführten Tour, da uns das Visitor Center dringend davon abgeraten hat,  mit dem eigenen Wagen an die schönen Lookouts zu fahren. Es sei zu „dangerous“. Haha, heute morgen mussten Martin und ich dann nicht wenig lachen, als wir feststellten, dass es sich zwar um eine ungeteerte Strasse, jedoch um einen tiptop fahrbaren Weg (mit einer Kieselstrasse in der Schweiz vergleichbar) handelte. Tja, so sind wir Touristen wieder einmal den Einheimischen auf den Leim gegangen. Jänu, wir sind ja auf einer Weltreise. Auf jeden Fall hat sich der Ausflug gelohnt. Wir sahen tiefe Schluchten, welche durch das fliessende Wasser entstanden. Es kam mir fast vor wie in einem Nationalpark der USA….

Auf jeden Fall haben wir schon nach zwei Tagen festgestellt, dass der Westen landschaftlich deutlich mehr zu bieten hat als der Osten. Was hier aber grausam nervt, sind die doofen Fliegen. Da soll mal einer sagen, die gäbe es nur in Mittelaustralien. Die kriechen einem sogar zwischen der Sonnenbrille in die Augen oder sogar in die Nasenlöcher, igitt. Diejenigen die mich kennen, können sich sicher vorstellen, wie stark ich mich wegen diesen Biestern nerve. Hab bald einen Nervenzusammenbruch. Auch der sehr starke Wind macht uns ein wenig zu schaffen. Es bläst uns seit zwei Tagen fast weg. Und was sagen die Einheimischen: „Absolutly unusual!“ Wie kann es auch anders sein. Einmal mehr, haben wir wieder das untypischste Wetter von Australien vorgefunden….
 
Wir haben übrigens die Sydney-Fotos und einige Fotos aus dem Westen hochgeladen: http://picasaweb.google.com.au/meile.martin
 
Gruss
Martin und Fränzi

14.11.08 09:39


Lost in Perth

(MM) Hallo Schweiz und wer sonst noch so mitliest! Nachdem wir von Kalbarri nach Denham weitergereist waren, besuchten wir einige interessante Punkte im Weltnaturerbe Shark Bay. Die Shark Bay ist ein riesiges Naturschutzgebiet. An Land sind über 200 Vogelarten, Kängurus, Emus, Warane usw. beheimatet. Im Wasser ist von Delfinen über Seekühe bis zu Haien alles vertreten. Von einem Aussichtspunkt, welcher einen Blick ins klare und flache Wasser erlaubte, konnten wir ohne zu suchen 10 Haie zählen. Hier würde baden mal Spass machen… Nach dieser Attraktion besuchten wir den eindrücklichen Shell Beach. Dieser 120 km lange, schneeweisse Strand besteht nur aus Muscheln. Man kann graben und findet nichts als Muscheln, stellenweise sind diese bis zu 4 m aufgeschichtet.


 

Den folgenden Tag verbrachten wir in Monkey Mia. Der Strand dieses kleinen Ortes wird seit ca. 40 Jahren täglich von Delfinen  besucht. Seit ca. 30 Jahren werden einige von ihnen jeweils am Morgen ein wenig gefüttert. Trotz dieser Fütterungen ist das Verhalten dieser Tiere natürlich geblieben (Jungtiere werden beispielsweise nicht gefüttert, damit sie das Jagen erlernen müssen). Es gibt jedoch noch eine andere Sorte Lebewesen, welche jeweils den Strand besucht: Touristen. Hier zeigte sich wieder einmal, dass die Menschheit teilweise am verblöden ist. Die Ranger hatten alle Hände voll zu tun, um die ausflippende Masse am Strand zu halten. Die Dümmsten standen mit Kamera oder Handy bewaffnet bis zum Hals im Wasser [Kleidung: Jeans und T-Shirt ].Trotz ausdrücklichen Verbotes musste man die Tiere unbedingt berühren. Irgendwann hat das Interesse der Horde schlagartig nachgelassen und wir konnten die Tiere einige Stunden vom Steg aus in Ruhe beobachten.



Eigentlich wollten wir am andern Tag noch zum Ningaloo Reef, einem Tauchparadies, fahren. Da die Strecke hin und zurück jedoch nochmals fast  1400 km betragen hätte, verwarfen wir diesen Plan. Die extrem langen Autofahrten machen uns langsam ein wenig zu schaffen, zudem sind die verfluchten Fliegen mehr als nur lästig. Beim Aussteigen wird man nicht von 5 oder 6 Fliegen belästigt, nein von mehreren Duzenden. Wir hoffen, dass dies im Südwesten etwas besser wird. Wir fuhren also los in Richtung Süden, eine Übernachtung war in Geraldton eingeplant. Nach fast  5h Fahrt kamen wir um ca. 13.30h dort an. Wir fragten uns, ob wir in den sauren Apfel beissen und bis nach Fremantle (nochmals fast 5 h) fahren sollten. Laut GPS sollten wir um 18.30 dort ankommen und hätten die längste Strecke dann hinter uns. Wir entschieden uns, dies so zu machen und das Unheil nahm seinen Lauf…



Wir fuhren eine gerade Strecke an der Anderen. Kilometer um Kilometer. Dass wir aufgrund der Langeweile kurz vor dem Verblöden standen, zeigte sich, indem wir vom MP3-Player alte Schlager in unseren Autoradio einspeisten. Solche Musik ziehe ich normalerweise am Aprésski rein und ab Bier Nr. 12 finde ich diese dann auch toll!! Der Mittdreissigerin neben mir scheint es auf jeden Fall gefallen zu haben. Mit den nackten Käsefüssen trommelte sie den Takt auf dem Armaturenbrett und wenn’s ganz gut kam, hat sie versucht, mitzusingen oder mitzupfeifen. Ich bekam jeweils Hühnerhaut. Nicht weil’s so schön war, sondern weil mir ob ihres Gesangstalentes fast der Fruchtsalat aus Sydney hochkam. Naja, nach einer Milliarde Wildblumen und Büschen sind wir planmässig in Fremantle angekommen. Irgendwie stellten wir jedoch fest, dass in diesem noblen Kaff kaum Unterkünfte vorhanden waren. Wir fragten im grössten Hotel nach den Zimmerpreisen. Diese waren für uns jedoch massiv überrissen, sodass wir das Hotel fluchtartig verliessen. Die weitere Suche blieb erfolglos und wir fuhren in die nächste Stadt. Man glaubt es kaum, aber auch hier fanden wir nix. Weder ein Hotel, noch ein Motel, noch ein Campingplatz hatte etwas frei. Dies wiederholte sich x-Mal. Es wurde dunkler und dunkler, wir müder und gereizter. Zu allem Elend stieg dann auch noch das GPS aus (das Ladekabel ist defekt und wir müssen es mit dem Akku betreiben). Das hatte zur Folge, dass wir mehr oder weniger im Kreis herumfuhren.  Frau Schibli sang nun nicht mehr und der schon vor langer Zeit angekündigte Hunger war verdächtigerweise auch nicht mehr vorhanden. Nach einiger Zeit  viel dem Grossrechner (nicht Fränzi), welcher das Auto im Kreis herumfuhr, ein, dass man das GPS via Laptop einspeisen könnte. Und siehe da, unser Leben wurde um 22.30 h wieder etwas einfacher. Wir sahen nun nur noch eine Chance, dass wir die Nacht nicht im Auto verbringen mussten, indem wir ein internationales Hotel ansteuern würden und dort die Reception 24 h besetzt wäre. Wir peilten das Holliday Inn in der Nähe des Flughafens Perth an. Punkt 23.00 h erreichten wir hundemüde den riesigen Hotelkomplex und konnten dank dem Charme von Frau Schibli ein Zimmer buchen. Judihui… Das Geile [sorry…] an der Geschichte ist, dass dieses Zimmer auf den Dollar gleich viel kostete, wie das erst nachgefragte in Fremantle. Zudem durften wir noch 30 Dollar für die Parkgebühr blechen. Gute Nacht!


Gruss
Cindy und Bert

18.11.08 10:42


Up'n away...

(MM) Nach unserer günstigen Übernachtung in Perth sind wir weiter in Richtung Südwesten (Esperance) gezogen. Auf dem Weg dorthin besuchten wir den Wave Rock, einen sehr speziellen Granitfelsen.

(FS) Ein ehemaliger HOBBY-Bobpilot aus der Schweiz (Karrierehöhepunkt = eine gebrochene Nase) hat diese Felsformation als Bobbahn identifiziert. Auch nicht schlecht...

An diesem Ort machten wir Bekanntschaft mit einem neuen Lebewesen. Wir hatten uns ja erhofft, dass wir im Südwesten auf weniger Fliegen treffen werden. Oh nein, die Fliegen sind geblieben, jetzt gesellte sich einfach noch eine Armee von Moskitos dazu. Toll! Unsere Haxen waren so verstochen, dass wir am Abend eine halbe Drogerie leerkaufen mussten, um unsere SCHMERZEN zu lindern .

Da Esperance von vielen schönen Stränden umgeben ist, beschlossen wir, einige Tage hier zu bleiben und buchten für 3 Nächte. Als wir am ersten Tag aufwachten, sahen wir einige Wolken aufziehen. Diese wurden von Minute zu Minute dunkler. Kein Problem, in einigen Stunden wird alles vorbei sein. DACHTEN WIR... Wir verbrachten zwei Tage im Hotelzimmer, die Heizung auf Vollgas. Am Tag unserer Abreise konnten wir dann bei einigermassen trockenem Wetter doch noch einen kleinen, aber schönen Nationalpark besuchen. Der eindrücklichste Spot war die sogenannte Natural Bridge, siehe Foto.

Wir zogen dann weiter nach Albany, auch hier war das Wetter mehr als nur schlecht. Es regnete in Strömen, alles war unter Wasser. Einen Tag später ging es bei REGEN weiter Richtung Westen. Unsere Laune (nicht nur meine...) sah inzwischen etwa so aus: . Da es bei diesem Wetter nicht viel zu sehen gab und die Sehenswürdigkeiten mittlerweilen sowieso mehr als rar waren, kamen wir viel schneller voran als geplant. Was sollten wir mit der gewonnen Zeit anfangen? über eine Woche in Perth herumhängen und die Strände (keine Wucht) geniessen? Lieber nicht, daher beschlossen wir eines regnerischen Abends: Up'n away... Wir buchten unsere Flüge um und haben nun einen 4-tägigen Aufenthalt in Singapur vor uns . Dort ist die Regenwahrscheinlichkeit auch nicht eben klein, aber der Regen ist dort wenigstens warm...

Bis gestern fuhren wir hauptsächlich im Regen der Südküste entlang und besuchten noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Wir sind nun etwas südlich von Perth und WOW... heute sahen wir seit fast einer Woche wieder einmal die Sonne.

Wir fahren morgen nach Perth und verbringen dort unsere letzten 4 Tage in Australien. Das Wetter möge uns hold sein...

Höhle südlich von Perth

Eine kleine Geschichte aus unserem Alltag habe ich noch! Vor einigen Tagen sassen wir in unserem Motelzimmer (es regnete...), als ich einen kleinen Gecko in unserem Zimmer ausmachte. Wer kennt sie nicht, diese 10cm langen Riesenechsen? Sie ernähren sich von Mücken, Fliegen und allen anderen Viechern, welche mich nerven. Er war MIR eigentlich sehr willkommen. MIR... Fränzi stand auf dem Bett und jammerte wie sie doch diese Tiere nicht mag. Böser Gecko!!! Als mir nach langem betteln ein Nachtessen offeriert wurde (hi hi hiiii) funktionierte ich dann den Abfallkübel in einen Transportkäfig um und beförderte die Mörderechse aus unserem Motelzimmer. Sie lebe in Frieden...

Gruss
Fränzi und Kammerjäger

25.11.08 09:51





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